Logo und Losung für das Jahr 2021 der Evangl. Kirche Starnberg

Tageslosung vom 26.02.2021
Siehe: Der die Berge gemacht und den Wind geschaffen hat, der dem Menschen sagt, was er im Sinne hat – er heißt »HERR, Gott Zebaoth«.
Jesus betet: Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun wissen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt.

Gottesdienst, Invocavit, 21. Februar 2021

von Pfarrer Dr. Stefan Koch
Evangelisch-Luth. Kirchengemeinde Starnberg


Nelson Mandela - Teil 3
Anregungen zur Bewahrung der Freiheit

Heute gelesen: Texte und Anregungen in der Zeit des Wartens

Nelson Mandela
Nelson Mandela
South Africa The Good News / www.sagoodnews.co.za, CC BY 2.0 (licenses), via Wikimedia Commons

nelson mandela unterschrift

Zahlreiche Ehren- und Kosenamen wurden ihm zuteil. Mit Bezeichnungen wie "Tata" (deutsch "Vater") und dem Clannamen "Madiba" drückten viele Menschen ihre herzliche Zuneigung zu Nelson Mandela und seinem lebenslanger Kampf für die Gleichberechtigung der Menschen in Südafrika. Ich selbst kann mich noch daran erinnern, wo ich die Nachricht seiner Freilassung aus dem Gefängnis am 11. Februar 1990 erfuhr – und wie froh mich diese Botschaft machte …

"Ich werde für die Freiheit kämpfen, solange ich lebe" hatte Mandela in einem Brief vom 26. Juni 1961, damals schon im Untergrund, notiert. 60 Jahre später bieten die Texte und Überlegungen des Südafrikaners (*18. Juli 1918, †5. Dezember 2013) auch im Jahr der Impfung gegen die Pandemie und die weiterhin noch auferlegte Distanzierung interessante Hinweise und aktuelle Anregungen. Auch heute gilt es, die uns geschenkte Freiheit stets zu bewahren, zugleich deutlich Stellung zu beziehen für die Menschen ohne Ansehen und für einen möglichst gleichen Zugang zu den Chancen unserer Gesellschaft.

Grundlage für die hier vorgestellten Texte sind die englische und die deutsche Textausgabe NELSON MANDELA:The struggle is my life. His speeches and writings brought together, London 1986; DERS.: Der Kampf ist mein Leben. Gesammelte Reden und Schriften. Mit zusätzlichen Dokumenten und Beiträgen zum Befreiungskampf in Südafrika, Dortmund, 1986.

Dr. Stefan Koch

Nach dem "Aktionsprogramm" des ANC (1949), der überharten Reaktion des Staates auf die Kundgebungen am 1. Mai 1950 (berichtet wurde von 18 Toten durch Polizeigewalt) und dem darauf wiederum antwortenden "nationalen Protesttag" (26. Juni 1950, später als südafrikanischer Freiheitstag begangen) erließ der Südafrikanische Staat das "Gesetz zur Unterdrückung des Kommunismus" (1950), die jegliche Reformforderung als illegal erklärte. Zudem wurde der "Bann" als Strafform eingeführt, juristisch fragwürdig verhängt auf dem einfachen Verwaltungsweg. Ein solcher Bann traf auch Nelson Mandela wiederholt, insbesondere seit er eine Kampfkampagne initiierte – vergleichbar vielleicht dem "Salzmarsch" (1930) zur ostentativen Missachtung der Salzsteuer, einer historischen öffentlichkeitswirksamen Kampagne und Aktion von Mahatma Gandhi, die britische Steuer durch Selbstgewinnung des Salzes aus dem Meer zu umgehen und so die Staatsmacht ungewohnt zu konfrontieren –, die staatlichen Apartheit-Gesetze zu missachten. Diese Kampagne mandatierte Nelson Mandela durch eine Ansprache, die nur durch Dritte verlesen werden konnte, weil Mandela bereits im Bann war, seit er in Transvaal ANC-Präsident geworden war. In ihr begreift er die gegenwärtigen Unterdrückungsmaßnahmen als Schritte auf dem Weg in eine Freiheit, die erkämpft und erlitten werden muss:

"Die Freiheit bekommt man nicht geschenkt" (1952/53)1*)
Seit 1912 haben die Afrikaner Jahr für Jahr in der Familie und im Bekanntenkreis, auf regionalen und nationalen Versammlungen, im Zug und im Bus, in Fabriken und auf Farmen, in Städten, Dörfern, Shantytowns, Schulen und Gefängnissen über die Schandtaten derer diskutiert, die das Land regieren. Jahrelang haben sie die bedrückende Armut des Volkes, die niedrigen Löhne, den akuten Landmangel, die unmenschliche Ausbeutung und die ganze Politik der weißen Herrschaft angeprangert. Sie erhielten jedoch nicht mehr Freiheiten, sondern die Unterdrückung wurde noch intensiver und umfangreicher. Alle ihre Opfer schienen umsonst gewesen zu sein.

Heute weiß das ganze Land, dass die Mühe nicht vergebens war, da unser Volk von einem neuen Geist und von neuen Ideen ergriffen wurde. Heute lassen die Menschen Aktionen sprechen: Ein mächtiges Erwachen geht durchs Land, bei Männern und Frauen, das Jahr 1952 war von einem gewaltigen Aufschwung des Nationalbewusstseins geprägt. Und als solches wird es in die Geschichte eingehen.

Im Bewusstsein ihrer Verantwortung für das mit Füßen getretene und unterdrückte Volk Südafrikas unternahmen der Afrikanische Nationalkongress und der Südafrikanische Indische Kongress den ersten Schritt und riefen die Kampagne zur Missachtung der Apartheidgesetze ins Leben. Sie nahm in Port Elisabeth in den frühen Morgenstunden des 26. Juni mit nur 33 Demonstranten ihren Anfang, wuchs am Nachmittag desselben Tages in Johannesburg auf einhundertsechs Demonstranten an und breitete sich schließlich wie ein Lauffeuer im ganzen Land aus. Arbeiter und Angestellte, Ärzte, Rechtsanwälte, Lehrer, Studenten und Pfarrer: Afrikaner, Farbige, Inder und Europäer, Alte und Junge, alle waren dem nationalen Aufruf gefolgt und setzten sich über Passgesetze, die Ausgangssperre und die Apartheidbestimmungen in den Zügen hinweg. Bis zum Ende des Jahres hatten sich 8500 Menschen aller Rassen an diesen Aktionen zur Missachtung der Apartheidgesetze beteiligt. Die Kampagne forderte unmittelbare und große Opfer. Arbeiter verloren ihren Arbeitsplatz, leitende Angestellte und Lehrer mussten ihren Dienst quittieren, Ärzte, Rechtsanwälte und Geschäftsleute gaben ihre Praxis und ihr Büro auf und gingen freiwillig ins Gefängnis. Sie setzten eine große gesellschaftliche Kraft frei, die bei Tausenden unserer Landsleute Wirkung zeigte …

[Danach berichtet Mandela über die staatlichen Gegenmaßnahmen, die vor allem eine Art Sanktionen gegen die Anführer der Kampagne waren, sowie weitere gesetzgeberische Maßnahmen, um Gewerkschaftsaktionen zu erschweren.]

Alle diese Maßnahmen [der staatlichen Gewalt] verfolgten das eine Ziel, die künstlich aufrechterhaltene und im Sinken begriffene Vorherrschaft des Weißen Mannes abzustützen und abzusichern. Mit uns verfährt die Regierung nach dem Motto: "Schlagt sie mit Knüppeln und Gewehren nieder und tretet sie mit Füßen. Wir müssen bereit sein, das ganze Land im Blut zu ertränken, wenn es nur die geringste Chance gibt, die weiße Vorherrschaft aufrechtzuerhalten."

Die Idee von der Vorherrschaft des weißen "Herrenvolkes" beruht nur auf einer scheinbaren Überlegenheit. In China, Indien, Indonesien und Korea sind die Träume des amerikanischen, britischen, holländischen und französischen Imperialismus, der von der Vorherrschaft der Europäer über die Asiaten ausging, wie eine Seifenblase zerplatzt. In Malaya und Indochina wird der britische und französische Imperialismus durch mächtige und revolutionäre Befreiungsbewegungen in seinen Grundfesten erschüttert. In Afrika ist das Verhältnis der Afrikaner zu den Europäern ungefähr 19 Millionen zu 4 Millionen. Auf dem gesamten Kontinent brodelt es, und es gibt machtvolle revolutionäre Aufstände an der Goldküste, in Nigeria, Tunesien, Kenia, Rhodesien und Südafrika …

[Anschließend an diese Gegenwartsdeutung erläutert Mandela zunächst den sogenannten "M-Plan", der die beschlossenen Aktionen effektiver kommunizieren und damit auch lokal umsetzen will. Schließlich beschreibt er die eigene Existenz im Bann – wie die anderer Führer des ANC – als "Leben im Exil" und als "Gefangene im eigenen Land", weil sie es gewagt haben, ihre Stimme gegen die scheußliche Unterdrückung auch in anderen afrikanischen Ländern und vor allem die Solidarität mit den Menschen in Kenia auszudrücken. Und er resümiert dann:]

Wie ihr seht, bekommt man die Freiheit nicht geschenkt, und viele von uns werden immer wieder das Tal der Todesschatten durchqueren, bevor wir am Gipfel unserer Sehnsucht ankommen.

"Schwierigkeiten und Gefahren haben uns in der Vergangenheit nicht abgeschreckt, sie werden uns auch jetzt nicht abhalten. Aber wir müssen uns auf sie vorbereiten, wenn wir es ernst meinen und unsere Kräfte nicht im leere Gerede und unnützen Aktionen verschwenden wollen. Wir bereiten uns auf unsere Aktion vor, wenn wir alles Zwielichtige und Disziplinlose aus unserer Organisation ausmerzen und sie zu dem glänzenden und strahlenden Instrument machen, das den Weg zu Afrikas Freiheit bahnt."2*)

Hinweise und Anregungen
Interessant ist die frühe Nähe zu den strategischen Überlegungen zur Unabhängigkeit und (letztlich an religiösen Fragen gescheiterten) nationalen Einheit Indiens, die Mandela sogar zitiert, ohne dass er sie im gesprochenen/vorgelesenen Text als solche markiert – nur im Manuskript werden sie als Zitat von Nehru kenntlich. Mandela selbst hat diese Ausrichtung und auch die Orientierung am Maßstab des Gewaltverzichts allerdings stets als taktisch, nicht als grundsätzlich betrachtet. Über die Frage der Anwendung von Gewalt in den politischen Reden von Mandela ist noch eigens zu handeln.

Noch nicht zum Erfahrungsschatz der Afrikaner gehörten die politischen Unabhängigkeiten anderer afrikanischer Nationen, die in den 70er Jahren dann folgten. Dass gerade das südafrikanische Bestreben nach Gerechtigkeit und Abschaffung der Apartheid so viel länger brauchte, um sich durchzusetzen, ist beklagenswert. Immerhin waren die entsprechenden Formen – nicht zuletzt die Aufarbeitung von Verbrechen durch eine "Wahrheitskommission" – von herausragender Bedeutung zur die Versöhnung im Land.

Im Jahr 1952 fehlt bei Mandela freilich noch ein Bild für die nationale Einheit, die mehr ist als ein Ende der Unterdrückung der Farbigen und Afrikaner und der Apartheid. Die damit verbundenen Ideen reifen erst in den folgenden Jahren, sie sind auch noch nicht in den Dokumenten aus den Gefängnissen auf Robben Island (1962-1982) und in Pollsmoor bei Kapstadt (ab 1982) zu finden. Kann man sagen, dass sie erst die konkreten Perspektive der persönlichen Freiheit und der Einsicht in die Kraft des Verzichtes auf Rache und Vergeltung brauchten, um real zu werden?

1*) Verfasst bereits 1952, vorgelesen auf dem ANC-Kongress für den Bundesstaat Transvaal am 21. September 1953, den Mandela nicht persönlich besuchen konnte. In: NELSON MANDELA: Der Kampf ist mein Leben. Gesammelte Reden und Schriften. Mit zusätzlichen Dokumenten und Beiträgen zum Befreiungskampf in Südafrika, Dortmund, 1986, S. 62-76.

2*) Zitat nach einem Artikel von JAWAHARLAL NEHRU, in: The Unity of India, Gesammelte Schriften 1937-1940, London 1942, S. 131.

Sternenwanderung

Kinderprogramm der evangelischen Kirchengemeinde Starnberg

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Sternenwanderung - Kinderprogramm der evangelischen Kirchengemeinde Starnber


Thiemes Zettel vom 12.02.2021

Dr. Christian Thieme

AdamGiovanni Pico della Mirandola – mein schillernder Held

Man kann sich die Zeit, in der man leben möchte, nicht aussuchen. Könnte ich es, so würde ich doch wieder meine wählen. Wobei, einen verstohlenen Blick nach nebenan, in eine andere Zeit, so etwas gönne ich mir schon ganz gern. Nicht aus Sehnsucht nach Utopia, sondern weil es mich inspiriert, Dinge, die schon gedacht wurden, neu zu denken, weil sie so, wie sie damals gedacht wurden, für uns vielleicht nicht mehr ganz passen. Oder weil der Blick auf Vergangenes helfen kann, das Gegenwärtige besser zu meistern, oder es wenigstens zu ertragen.

Pico ist nicht fürs Ertragen. Pico ist für die Inspiration. Auch, wenn er 1494 im Alter von nur 31 Jahren einem für seine Position vielleicht nicht häufigen, aber zumindest typischen Risiko erlag: Er wurde vergiftet, wohl aus Eifersucht. Sein früher Tod macht die Persönlichkeit für mich nur noch faszinierender: Ich blicke herab an mir und sehe Durchschnitt, Mittelmaß vom Scheitel bis zur Sohle – gottlob auch bei der Lebenserwartung… Er dagegen: Wie viele Köpfe mag einer schon bei Geburt größer gewesen sein, wenn er am Tag seines frühen Todes schon mehrmals größer war als ich je werden könnte? Schon an meinem früheren "Wohnort", der Mathematik, bin ich solchen Persönlichkeiten begegnet, die mit kaum dreißig schon die Welt bewegt hatten, um danach ihre Lebensbahn viel zu schnell zu beenden: Tuberkulose, Duell – so vermeidbar aus heutiger Sicht. Gerade die Mathematik ist reich an jugendlichen Genies. Was mag die Menschheit an Potenzial, an Inspiration schon verloren haben, weil manche ihre besten Köpfe so früh aufhören mussten! – Hier nun also Pico, ein Philosoph.

Exzentrisches Genie
Exzentrisch, das haben wir schon geklärt. Wer in der Liebe einen derart heißen Reifen fährt, dass er den 35sten Geburtstag schon nicht mehr erlebt, hat sich dieses Prädikat schon verdient. Auch wenn sich die Geschichtswissenschaft nicht ganz einig ist, ob sein Tod tatsächlich die spätere Revanche für die vorangegangene Entführung der verheirateten Frau war. Wie auch immer, lassen wir es auf sich beruhen. Für "Genie" braucht es einen genaueren Blick. Was macht ein blutjunger Adeliger, dem, frei von Geldproblemen, alle Möglichkeiten der Zeit offenstehen? Einer, der frei über seinen großen Besitz verfügen kann, wie manche auch heutzutage noch? Dessen "della" im Namen ungefähr so viel bedeuten kann wie "von", aber auch "zu"? Pico jedenfalls brennt für die Wissenschaft! Und er betrachtet sie nicht als Sprungbrett für andere Zwecke, sondern begehrt sie um ihrer selbst willen!

Die zweite Muttersprache der Intellektuellen in der Renaissance war Latein, und dort war das Wort für die Wissenschaften zugleich auch das Wort für die Literatur (litterae), wobei man sich unter ihr wiederum nicht das vorzustellen hatte, was sie heute liefert. Und so kamen Theologie, Naturphilosophie, Ethik, Literatur und Dichtkunst ganz organisch aus einer Hand. Auch die Medizin als Rubrik der Physik, also Naturphilosophie, gehörte dazu. Kein Wunder folglich, wenn der Vatikan nichts Gedrucktes durchlassen wollte, ohne seine ideologisch schützende Hand – und die war so breit, dass von oben wenig Licht durchkam – über jeder Seite ausgebreitet zu haben, egal, in welche Unterrubrik des Großen Ganzen sie einzureihen war.

Pico wollte Licht. Er war jung, selbstbewusst, redegewandt und intelligent. So verfasste er ein Werk mit sage und schreibe gut 800 Thesen und schickte sich an, dieses Opus, mit dem er vermeinte, die Welt in allen Aspekten zu erfassen, mit der gesamten wissenschaftlichen Welt bzw. deren versammelten Größen zu erörtern. Versammelt: damit sie auch wirklich kämen, ließ er überall per Aushang verbreiten, was er vorhatte, und lud die Wissenschaftler ein, zu diesem Event, ich würde es einen Weltkongress nennen, auf seine Kosten anzureisen.

Der Crash
Allerdings hat Pico die Rigorosität des Vatikans unterschätzt, die sich durch einen zwischenzeitlichen Wechsel auf dem Stuhl Petri obendrein verschärft hatte. These für These musste Picos Werk mit den Zensurbonzen durchgegangen werden, und das allein mag schon unsägliche Überwindung gekostet haben. Übrig blieben dabei etwa zwei Hände voll beanstandeten oder zweifelhaften Aussagen, von denen etliche noch auf dem Kompromissweg hätten geklärt werden können. Bei acht Kernthesen jedoch kam es zum nicht überbrückbaren Crash. Und so zog Pico alles zurück und der Weltkongress fiel ins Wasser. Diese Geschichte verführt vielleicht dazu, die 800 glatt durch die Zensur gelaufenen Thesen für interessanter zu halten, als sie aktuell gewesen sein mögen. Vielleicht war Pico ja einzig und allein von dem Bestreben beseelt, die "schützenden Finger" der Kurie an einer einzigen Stelle so weit auseinanderzubiegen, dass etwas Licht durchgekommen wäre? Vielleicht war das 800-fache Monster-Beiwerk einzig und allein dazu erforderlich, die besagten acht zu verpacken, und nicht etwa für sein exzentrisches Ego, das mit weniger als 800 nicht auskommen wollte? Dann wäre es zumindest folgerichtig gewesen, dass er den Kongress an den 8 Thesen platzen ließ, ohne die die restlichen 800 keine Bedeutung gehabt hätten? Fragen kann ihn das keiner mehr. Gesehen hätte ich die 800 jedenfalls gern. Leider gibt es keinen unkomplizierten Weg dorthin, nur die Vorrede zu den Thesen hat verlegerisch bis heute überlebt, und die hat es in sich. Bei Reclam ist sie zweisprachig erhältlich.

Historisch und insbesondere religionsgeschichtlich gesehen steht Pico am Beginn einer turbulenten Zeit. Der Blick darauf beleuchtet den Hintergrund, vor dem unser Held lebte, agierte und von dem er sich abhob. Einige Formulierungen habe ich in der obigen Einführung so gewählt, wie sie mir passend vorkommen, um Picos Mentalität abzubilden – freilich mit modernen Worten. Dabei habe ich meiner Subjektivität ziemlich freien Lauf gelassen – das Wort "Zensurbonze" wäre Pico sicherlich nicht eingefallen. Nun aber schwenkt unsere kleine Geschichte vom Historischen ins Philosophische.

Picos Vorrede
Den für mich schönsten Abschnitt will ich im Wortlaut präsentieren. Es ist die Ansprache des Schöpfers an Adam, sein höchstes Geschöpf:

So traf der beste Bildner schließlich die Entscheidung, dass der, dem gar nichts Eigenes gegeben werden konnte, zugleich an allem Anteil habe, was jedem einzelnen Geschöpf für sich selbst zuteil geworden war. Also nahm er den Menschen hin als Schöpfung eines Gebildes ohne besondere Eigenart, stellte ihn in den Mittelpunkt der Welt und redete ihn so an:
Keinen bestimmten Platz habe ich dir zugewiesen, auch keine bestimmte äußere Erscheinung und auch nicht irgendeine besondere Gabe habe ich dir verliehen, Adam, damit du den Platz, das Aussehen und die Gaben, die du dir selber wünschest, nach deinem eigenen Willen und Entschluss erhalten und besitzen kannst. Die fest umrissene Natur der übrigen Geschöpfe entfaltet sich nur innerhalb der von mir vorgeschriebenen Gesetze. Du wirst von allen Einschränkungen frei nach deinem eigenen freien Willen, den ich dir überlassen habe, dir selbst deine Natur bestimmen. In die Mitte der Welt habe ich dich gestellt, damit du von da aus bequemer alles ringsum betrachten kannst, was es auf der Welt gibt. Weder als einen Himmlischen noch als einen Irdischen habe ich dich geschaffen und weder sterblich noch unsterblich dich gemacht, damit du wie ein Former und Bildner deiner selbst nach eigenen Belieben und aus eigener Macht zu der Gestalt dich ausbilden kannst, die du bevorzugst. Du kannst nach unten hinein ins Tierische entarten, du kannst nach eigenem Willen wiedergeboren werden nach oben hinein in das Göttliche.
(Quelle: Pico della Mirandola, De hominis dignitate, Über die Würde des Menschen, Reclams Universal-Bibliothek Nr. 9658, 1997, bibliographisch ergänzte Ausgabe 2009, S.7&9).

In den zurückliegenden Jahren habe ich Picos Bändchen so oft in der Hand gehabt, dass sich der schmale Buchblock in immer weitere Fraktionen diversifiziert hat, wobei sich zugleich die Anstreichungen und Notizen immer weiter verdichteten. Während sich so der materielle Rest-Wert meines Exemplars gegen Null bewegt, stieg sein ideeller Wert weit nach oben.

Das obige Stück Text empfinde ich zuerst einmal als wundervolle Poesie. Poesie nicht als Gegensatz zu Prosa, sondern als Wort für feine, kunstvoll gestaltete Literatur. Als philosophischen Text liest man ihn vielleicht am besten laut und auch mehr als einmal. Diese Handhabung bewährt sich immer wieder, um den Inhalt einer Passage im Detail zu erfassen. Wobei hier die Schwierigkeit vielleicht weniger beim Philosophischen als in der ungewohnten Sprache liegt. Aber egal. Gründlich lesen und nachdenken. Die nächste Regel zur Lektüre besagt, dass Kritik am Text sehr lange zurückzustellen ist – so lange, bin ich mir hinreichend sicher bin, den Text auch an mehrdeutigen Stellen im Sinne des Autors bestmöglich verstanden zu haben. Denken wir uns, dass wir beides erfolgreich absolviert haben, und sprechen wir nun über den Inhalt.

Pico und die Willensfreiheit
Ich sage es vorweg: Die Willensfreiheit ist nicht schuld daran, dass mich der Text so berührt. Klar, Picos Zeilen greifen mitten in einen Diskurs hinein, der die besten Geister schon vor Pico fesselte, während seiner Zeit und danach erst recht, und immer wieder bis heute. Wie frei ist der Mensch? Wieviel Spielraum, wieviel Freiheit wollte Gott ihm geben? Wie passt Freiheit zusammen mit göttlicher Allwissenheit und Vorbestimmung?

In der Gegenwart wurde die theologische durch eine naturwissenschaftliche Frage ersetzt: Was passiert denn in mir, wenn ich vermeintlich frei und unabhängig von "allem" zu denken anfange? Aber die Philosophie ist weiter dabei. Der amerikanische Philosoph Harry G. Frankfurt beispielsweise untersucht die Zusammenhänge zwischen Willensfreiheit, Handlungsfreiheit und dem Begriff der Person. Einzelheiten führen zu weit. Natürlich wurde die ursprüngliche, theologische Frage nicht ersetzt, sondern sie erscheint nur in einem anderen Licht: Wer regiert die biochemischen Mechanismen, an denen mein Denken hängt? Wie "versprochen" will ich den Aspekt der Willensfreiheit aus Picos Text nicht vertiefen. Die Frage der Willensfreiheit hat in meinem gelebten Alltag keine Bedeutung. Ich tue was ich kann, "fertig". Das, was jetzt kommt, berührt mich dagegen immer wieder.

Die Ambivalenz des Adam I
Keine bestimmte äußere Erscheinung (…) habe ich dir verliehen, Adam. Vielmehr habe ich es deinem Verstand anheimgestellt, dich zu behaupten.

Adam, nackt im Dschungel. Adam, bewaffnet mit Gewehr und Kettensäge.
Adam, nackt in der Wüste. Adam, bewaffnet mit Kleidung und Allrad.
Adam, nackt im Ozean. Adam, umgeben von Milliarden Tonnen Plastikmüll.
Stoff zum immer wieder neu Nachdenken.

Die Ambivalenz des Adam II
Du kannst nach unten hinein ins Tierische entarten, du kannst nach eigenem Willen wiedergeboren werden nach oben hinein in das Göttliche.

Adam mit "A" wie Adolf Hitler.
Adam mit "A" wie Augustinus.

Es hätten auch andere Namen sein können. Die Botschaft ist klar: Es gibt gute und böse Menschen. Dazu allein müsste ich nicht Pico fragen.

Aber das springt ja auch zu kurz. Jonny Cash hat den Ambivalenz-Gedanken in seinen Song vom "Beast in me" auf den Punkt gebracht: Adams Ambivalenz steckt komplett in mir, steckt in jedem von uns. Wie gehe ich ganz persönlich mit dem bösen Tier in mir um? Manchmal kommt es zur Entscheidungsschlacht, manchmal zur friedlichen Koexistenz – wieder Stoff zum Nachdenken.

Die Ambivalenz des Adam III
Pico lässt offen, wo genau er die Person Adam (oder z.B. Christian Thieme) meint und wo die Gattung Mensch insgesamt. Ist das eine Schwäche im Text? Ich traue ihm genügend Raffinesse zu, dass er es exakt so haben wollte. Zu Picos Zeit und lange danach sah es so aus, als könne es bezogen auf die Gattung auf Dauer nichts anderes geben als jene Koexistenz von Gut und Böse. Heute ahnen wir, dass es zur Entscheidungsschlacht kommen könnte, und befürchten, wie sie ausgehen könnte. Als Person(en) wissen wir genau, was zu tun ist, um den schlimmen Ausgang zu vermeiden. Weiß es auch die Gattung?

Pico hat einem Gedanken, den man auch vorher denken konnte, eine besondere Kontur verliehen und ihn auf unnachahmliche Weise in Sprache umgesetzt. Die heutige Menschheits-Perspektive kannte er noch nicht, konnte sie nicht kennen.

Dinge, die schon gedacht wurden, neu zu denken, weil sie so, wie sie damals gedacht wurden, für uns vielleicht nicht mehr ganz passen: So beschrieb ich eingangs meine Triebfeder. Speziell zu Picos Text kann ich sagen: Ihn neu ins Licht stellen und seine Tiefe neu erkunden! Was also will Picos Text von mir: Mich packen, mich zum Nachdenken zwingen? – natürlich! Und dann zum Handeln. Zu tun haben wir genug, in der Welt und vor der eigenen Haustür.

Von Dr. Christian Thieme


Werkkurs - Terminabsage

Fertigen von biblischen Erzählfiguren

Der in unserer Gemeinde bereits angekündigte Kurs muss, aus gegebenem Anlass, leider abgesagt werden!

Der in unserer Gemeinde bereits angekündigte Kurs muss, aus gegebenem Anlass, leider abgesagt werden!


"Kindergottesdienst in der Tüte - to go"

Hallo Kinder!

Kindergottesdienst in der Tüte - to goLeider kann der große Kindergottesdienst im Carolinenhaus aufgrund der momentanen Lage bis auf Weiteres nicht stattfinden!
Anstelle des großen Kindergottesdienstes werden wir einen "Kindergottesdienst in der Tüte - to go" für euch anbieten.
In einer großen Kiste vor dem Carolinenhaus findet ihr Papiertüten die ihr mitnehmen könnt. In diesen „KiGo - to go“-Papiertüten findet ihr Anregungen zum Gleichnis:
"Der barmherzige Samariter".

Wir wünschen euch viel Freude damit,
Euer KiGa Team

(Bitte beachten Sie dazu auch unseren Terminkalender links)


Hand in Hand

Wir machen Besorgungen für Menschen die Corona-bedingt das Haus nicht verlassen können

Wir machen Besorgungen für Menschen die Corona bedingt das Haus nicht verlassen können


Schutzkonzept für das Evangelische Gemeindehaus Starnberg

Eingang
Die äußere Eingangstür in das Gemeindehaus wird zu Beginn der Hausöffnung aufgestellt und der Aufzug aufgeschlossen. Erst mit der abendlichen Schließung des Hauses wird die Tür und der Aufzug wieder geschlossen. Die Kirchengemeinde sorgt für die ordnungsgemäße Bereitstellung der freigegebenen Räume zur Tagesnutzung. Alle Nutzerinnen und Nutzer sind verpflichtet, die Räume den allgemeinen Hygienebestimmungen entsprechend zu nutzen.
Alle Personen, die das Haus betreten, tragen auf allen Wegen bis in den genutzten Raum ihre Mund-Nasen-Bedeckung und achten auf den einzuhaltenden Mindestabstand.
Den Mitarbeitenden wird empfohlen, die Mund-Nase-Bedeckung bei Publikumsverkehr auch am Arbeitsplatz zu tragen.
Im Eingangsbereich des Hauses sind Hinweise zur Hygiene und Abstandswahrung und das Schutzkonzept gut sichtbar angebracht.

Toilettenräume
In den Toiletten sind Hinweise zur verbindlichen Handhygiene angebracht. Türklinken, Armaturen und Toilettensitze werden regelmäßig desinfiziert.

Aufzug
Die Benutzung ist nur für jeweils eine Person gestattet. Die zur Benutzung notwendige Tastatur wird vor der täglichen Hausöffnung desinfiziert.

Raumnutzung
Die Nutzung erfolgt unter Einhaltung der angezeigten Hygiene- und Abstandsregeln. Die nutzende Gruppe ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln (Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung beim Laufen im Haus, Listen mit Namen und Telefonnummer zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten). Für feste Gruppen besteht eine Vereinbarung in Form eines Miet-vertrags oder einer anderen geeigneten Nutzungsregelung mit Hinweis auf das aktuelle Schutzkonzept, das auch die Verpflichtung zum datenschutzgemäßen Führen und zweiwöchentlichem Führen von Listen mit Namen und Telefonnummern zur späteren Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten umfassen muss.

Veranstaltungen
Für alle Veranstaltungen im Haus gilt das Schutzkonzept. Bei Missachtung der Auflagen des Schutzkonzeptes ist eine Untersagung der Nutzung möglich.

Pfarramt
Besucherinnen und Besucher tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung und sind verpflichtet, sich an die Abstandsregeln zu halten. Über die Besucherinnen, Besucher und anwesenden Mitarbeitenden wird eine tagesaktuelle Namensliste geführt.

Starnberg, 1. September 2020


Schutzkonzept für den Gottesdienst in der Friedenskirche

1. Der Gottesdienst findet sonntäglich um 9.30 Uhr als Präsenzgottesdienst satt. Zusätzlich wird ein Video-Gottesdienst erstellt, der zum Sonntag auf der Homepage der Kirchengemeinde abrufbar ist.

2. Vor Gottesdienstbeginn werden die berührbaren Türklinken (Außentür, Sakristeitür innen, Turmstubentür) und die liturgischen verwendeten Oberflächen (Ambo, Altar, Kanzel. Mikrofone) vom Mesnerdienst des Sonntags desinfiziert (Sprühflaschen und Lappen in der Sakristei).

3. Der Mesnerdienst achtet zu jeder Zeit seines Dienstes auf die Wahrung der erforderlichen Abstände und Hygienemaßnahmen und weist bei Bedarf auch während des Gottesdienstes auf diese hin. Er übt darin das Hausrecht aus.

4. Die Haupttüre der Friedenskirche dient als Eingang, sie wird vor dem Gottesdienst zweiflüglig geöffnet, die südliche Seitentüre dient als Ausgang (markierte Schilder). Die Haupttüre wird vom Mesnerdienst zu Gottesdienstbeginn geschlossen, die Sakristeitüre und die Seitentüre bleiben wenn möglich offen. Zur Nachbereitung des Gottesdienstes werden alle Türen aufgestellt (Querlüften).

5. Beim Betreten des Gottesdienstraumes haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit zur Handdesinfektion (mobiles Gerät). Der Mesnerdienst führt eine Namens- und Telefonnummernliste, die anschließend im Pfarramt zwei Wochen lang datenschutzkonform verwahrt wird.

6. Für die Wege in der Kirche wird allgemein das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Die Wegeregelung ist auch am Boden markiert.

7. Die zur Verfügung stehenden Plätze sind durch Sitzkissen markiert, die Höchstzahl der Besuchenden richtet sich nach den Haushalten, in der die Menschen leben und gemeinsam kommen, sowie nach der Raumgröße. Die Friedenskirche bietet nach den derzeitigen Abstandsregeln Platz für 34 Einzelbesucherinnen und -besucher.

8. Der Gemeindegesang ist möglich. Die Gesangbücher werden werktags in der Sakristei verwahrt und zum Gottesdienst aktuell körperkontaktfrei verteilt. Nach dem Gottesdienst werden die Gesangbücher berührungsfrei 72 Stunden in der Sakristei gelagert.

9. Die Kollekte/n wird/werden in getrennten Körbchen ausschließlich am Ausgang eingesammelt, die eine eindeutige Markierung der Kollekte für die eigene Gemeinde und den landeskirchlichen Kollektenzweck aufweisen.

10. Der Gottesdienst dauert insgesamt nicht länger als 60 Minuten.

11. Taufen und Trauungen finden statt, mit den Tauf- bzw. Traufamilien werden die Hygiene- und Abstandsregeln vorab besprochen und vereinbart. Die Tauf- und Traufamilien führen und verwahren eine Teilnehmendenliste.

12. Das heilige Abendmahl wird in Form der Wandelkommunion gefeiert. Das berührungsfrei vorbereitete Abendmahlsbrot wird mit einer Besteckzange gereicht. Der Kelch mit Wein und ebenso der Kelch mit Saft werden zur Intinktion hingehalten. Austeilende tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Die Spendeformel wird zu Beginn der Austeilung vom Liturgen gesprochen. Austeilende tragen eine Mund-Nase-Bedeckung und achten auf das Einhalten der Abstände.

13. Tagsüber ist die Haupttüre der Friedenskirche grundsätzlich von 9 bis gegen 19 Uhr geöffnet und der Altar mit einer brennenden Kerze und dem aufgeschlagenen Sonntagsevangelium geschmückt.

Starnberg, 1. September 2020


Kontakte schnell zur Hand:
Seelsorgetelefon
außerhalb der Bürozeiten
und am Wochenende:
0171 - 49 49 394
Pfarramt
Starnberg / Söcking
Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg
Tel.: 08151 12319
Fax: 08151 78538
Web: www.evangelisch-starnberg.de
E-Mail: pfarramt.starnberg@elkb.de

Spendenkonto Kirchengemeinde:
IBAN: DE20 7025 0150 0430 0763 49
BIC: BYLADEM1KMS

Bürozeiten:
Mo., Di., Do., Fr.: 10:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch: geschlossen

Pfarramt Sekretariat
Starnberg / Söcking
Barbara Geiger
Barbara Geiger
E-Mail: barbara.geiger@elkb.de

Karin Mack
Karin Mack
E-Mail: karin.mack@elkb.de

Pfarrstelle
Starnberg
Dr. Stefan Koch
Dr. Stefan Koch
Pfarrer & Pfarramtsleitung

Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg

Mobil: 0173 2646401
Fax: 08151 78538


E-Mail: stefan.koch@elkb.de
Samstag i.d.R. freier Tag

Pfarrstelle
Söcking
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Pfarrerin

Carolinenstraße 2
82319 Starnberg
Tel.: 08151 79221
Mobil: 0160 4033207
Büro: Riedeselstraße 6
Rummelsberger Stift Söcking

E-Mail: anne.stempel-defallois@elkb.de

Dritte
Pfarrstelle
Johannes de Fallois
Johannes de Fallois
Pfarrer

Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg

Mobil: 0151 61726424



E-Mail: johannes.defallois@elkb.de

Evang. Kindergarten
Starnberg
Sabine Seemann, Evang. Kindergarten Starnberg
Sabine Seemann
Leitung

Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg

Tel.: 08151 918194
E-Mail: kiga.starnberg@elkb.de
Web: kiga.evangelisch-starnberg.de

Spendenkonto, Stichwort "Kindergarten"
IBAN: DE20 7025 0150 0430 0763 49
BIC: BYLADEM1KMS

Kirchenmusik
Starnberg
Kantor Ralf Wagner
Ralf Wagner
Kantor und Organist

Kirchenchor, Kinderchor,
Gospelchor,
www.gospelchor-starnberg.de
Flötenkreis, Bläserkreis

Mobil: 0151 19098834
Tel.: 08869 9139290
Fax: 08869 9139290
E-Mail: ralf.wagner@elkb.de

Evang. Diakonieverein
Starnberg e.V.
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Vorsitz
Carolinenstraße 2
82319 Starnberg
Tel.: 08151 79221
Mobil: 0160 4033207
Büro: Riedeselstraße 6
Rummelsberger Stift Söcking
E-Mail: anne.stempel-defallois@elkb.de
(Das # markiert weitere Einrichtungen der Diakonie Starnberg)

# Betreutes Einzelwohnen
für psychisch kranke Menschen (BEW)
Gautinger Str. 62
82234 Wessling

Telefon: 08153 952946
Fax: 08153 952944

E-Mail: kontakt@bew-starnberg.de
Web: www.bew-starnberg.de

# Gerontopsychiatrische
Fachberatung
Hilfe für
psychisch belastete
ältere Menschen.

Tel.: 08151 78771
E-Mail: geronto@spdi-starnberg.de

# Sozialpsychiatrischer Dienst
SpDi
Rat und Hilfe für seelisch kranke Menschen und deren Angehörigen

Tel.: 08151 78771
Fax: 08151 79 807
E-Mail: info@spdi-starnberg.de
Web: www.spdi-starnberg.de

Sprechzeiten:
Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 Uhr
Mo. + Di. 14:00 - 17:00 Uhr
Do. 14:00 - 18:00 Uhr
Abendsprechstunden n. V.

# Starnberger Tafel e.V.
Web: www.starnbergertafel.de
facebook: Starnbergertafel
E-Mail: info@starnbergertafel.de

Ansprechpartnerinnen:
Erika Ardelt
Mobil: 0179 2929921
und
Tanja Unbehaun
Mobil: 0173 3524116

Lebensmittelausgabe:
Donnerstags, von 11:00 bis 15:00 Uhr

# Eine-Welt-Laden Starnberg
Verein für Partnerschaft mit der dritten Welt Starnberg e.V.
Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg

Mo. - Sa.: 10:00 Uhr - 12:30Uhr
Mo. - Fr.: 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Tel.: 08151 9503528
Mobil: 0176 61520679

E-Mail: info@weltladen-starnberg.de
Web: www.weltladen-starnberg.de

Ökumenisches Frauenfrühstück Söcking
Ihre Ansprechpartnerin ist
Frau Renate Reitzig
Tel.: 08151 16722

Seestern e.V.
Ökumenische Nachbarschaftshilfe
und
Ambulante Krankenpflege Starnberg

Tel.: 08151 959611

Flohbasar des Frauenkreises
Ansprechpartnerin ist:
Gisela Rose, Tel.: 08151 12319
Die Termine finden Sie im Gemeindebrief, der Tagespresse und hier auf unserer Homepage unter "Termine".

Förderkreis
Evang. Kirchengemeinde Starnberg e.V.
Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg
Tel.: 08151 6938

E-Mail: foerderkreis@evgsta.de

Spendenkonto: VR-Bank Starnberg
IBAN: DE19 7009 3200 0002 9000 09
BIC: GENODEF1STH

Pfadfindergruppen Carolinenhaus Söcking
Sippe Rotfüchse, 2. - 4. Klasse
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr
Sippenleiterin Carina Mayr
Sippenleiter Andreas Zeiser
Tel.: 08151 89370

Sippe Wölfe, 5. - 6. Klasse
Fr., 15:15 bis 16:45 Uhr
Sippenleiter Andreas Zeiser
Tel.: 08151 89370

Sippe Wanderfalken, 7. - 8. Klasse
Fr., 16:45 bis 18:15 Uhr
Sippenleiter Christian Nagel
Mobil: 0152 33868476

Evangelischer Frauenkreis Starnberg
Ansprechpartner sind :
Ingrid Schönig
Tel.: 08151 6774

Ulrike Stockmar
Tel.: 08151 746271

Dora Wagner
Tel.: 08151 89325

Margret Geske
Tel.: 08151 13528

 

 

 

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