Logo und Losung für das Jahr 2021 der Evangl. Kirche Starnberg

Tageslosung vom 21.04.2021
Siehe, ich habe dich geprüft im Glutofen des Elends.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch ausstoßen und schmähen und verwerfen euren Namen als böse um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tage und tanzt; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel.

Kolumne April 2021

Dr_Hildmann_Philipp

Das Kreuz

Das Kreuz 2, Kolumne April 2021, Starnberg
Das Kreuz 1, Kolumne April 2021, Starnberg
Das Kreuz 3, Kolumne April 2021, Starnberg

Wir werden Alle sicher mindestens 3 Kreuze machen, wenn diese Pandemie endlich vorbei ist.

Das haben Sie sicher auch schon oft gedacht, ich schon!

Doch woher kommt dieser Ausdruck: 3 Kreuze machen?

Er ist darauf zurück zu führen, dass Katholiken 3 mal das Kreuzzeichen machen, wenn sie eine unangenehme Situation unbeschadet überstanden haben. Sie berühren zunächst mit der Hand die Stirn, dann die Brust und zuletzt die beiden Schultern.

Mit der Zahl „Drei“ wird die Dreieinigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist demonstriert.

Sich zu bekreuzigen ist ein alter christlicher Brauch, mit dem Kreuz Menschen und Gegenstände zu segnen ebenso. Wir erhalten am Ende eines Gottesdienstes mit dem Segen das Kreuzeichen für einen guten Weg.

So war es früher auch Brauch, einen Abschieds- oder Reisesegen zu spenden, in dem man 3 Kreuze in die Luft zeichnete.

„Hinter dem mache ich 3 Kreuze“ ist heutzutage aber eher negativ belegt, man ist froh, dass diese Person endlich gegangen ist. In diesem Zusammenhang hat das Kreuz wohl eher eine Bannbedeutung, um Teufel und böse Geister, aber auch Vampire fernzuhalten. Letzteres kennen wir aus zahlreichen Vampirfilmen.

Als tragendes Symbol des Christentums gerieten Kreuz und Kreuzesgeste zeitweise in den Bereich der Magie und Dämonisierung und erschienen bestens geeignet als Bann-und Schutzsymbole Verwendung zu finden. Dabei verwischt sich häufig die Grenze zwischen dem bloßen Symbol der Allgegenwart und Allmacht Gottes und der magischen Vorstellung, dass das Kreuz selbst eine übersinnliche Wirkung ausstrahlt. Glaube und Aberglaube liegen hier ganz nah beieinander, woran manche kultische Riten der Kirche, wie etwas das Aschermittwochkreuz oder der Exorzismus nicht ganz unschuldig sind.

Aber im ursprünglichen Sinne steht das Kreuz im Christentum für das unbegreifliche Sterben des unschuldigen Gottessohnes Jesus und gleichzeitig für die Überwindung des Todes durch die Auferstehung. Es ist das Kernsymbol für das Christentum, das gleichzeitig tiefe Trauer und die frohe Botschaft der Auferstehung darstellt (Wikipedia), und der Hoffnung auf die Wiederkehr Christi im Licht.

Darum ist Ostern vor allem auch in diesem Jahr ein so wichtiges, zentrales Fest, bei dem wir Christen nach der Passion die Hoffnung der Auferstehung feiern werden und vielleicht auch hoffen dürfen, dass unsere Passion bald ein Ende haben möge.

Sehr unterschiedlich werden Kreuze dargestellt, mal sehr prunkvoll, mal sehr schlicht, mal mit gleichlangen Balken, mal als „T“. Wir finden das Symbol in einer kreuzförmigen Ausrichtung von Kirchenschiffen. Viele Menschen tragen es als Anhänger an einer Kette.

Durchgesetzt hat sich letztendlich eine Form mit unterschiedlich langen Balken, mal mit, mal ohne Corpus.

Auch das hat Bedeutung: Der lange vertikale Balkan zeigt die Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Der horizontale, kürzere Balken weist auf die Verbindung unter den Menschen hin.

Mich haben drei Kreuze besonders berührt:
Eines aus Eisennägeln aus der Herderkirche in Weimar: festgenagelt, wie Jesus am Kreuz, schlicht und den Nagel im wahrsten Sinne auf den Kopf getroffen, Eines kaum 10 cm großes hölzernes aus Ruanda, bei dem Jesus selbst das Kreuz ist. Einfach und berührend.

Und zuletzt das Kreuz in der Friedenskirche bei der letzten Passionsandacht: ein Hoffnungslicht in der Dunkelheit!

Lassen Sie Sich berühren!

Frohe Ostern!

Dr. Gunhild Kilian-Kornell
Mitglied des KV Starnberg


Kolumne März 2021

Dr_Hildmann_Philipp

Gott schläft nicht!

Der ausklingende Februar hat uns eine Vorahnung des Frühlings geschenkt. Beim Spazieren durch die ersten warmen Sonnenstrahlen erinnere ich mich an ein Gedicht des Erlanger Lyrikers Peter-Horst Neumann (1936-2009), das mich seit vielen Jahren begleitet:

VOM SIEBENTEN TAG

Am siebenten hat er sich
schlafen gelegt, jenseits
erreichbarer Orte am Rande
der Zeit das Fragment
sich selbst überlassen.

Sechs Tage Mühe,
die Kräfte erschöpft.

Manchmal
an einem Frühlingstag
denk ich: jetzt
schlägt er die Augen auf,
ausgeruht und den lange
genug überschlafenen Plan
im Gedächtnis, will er’s
vollenden.

Gott schläft nicht!
(Ernst Barlach, 1870 - 1938, "Der siebente Tag")

Was für ein wunderbares Motiv. Es erinnert mich an Ernst Barlachs Bild „Der siebente Tag“, das viele Jahre im Arbeitszimmer meines Vaters hing und während der sonntäglichen Mittagsruhe so oft vom nie mittagsschlafmüden Sohn intensiv betrachtet wurde. Was für eine verführerische Vorstellung. Ausgeruht erhebt sich der Schöpfergott nach langem Schlaf von seinem Lager und vollendet endlich sein fragmentarisches Werk. Und ist es das nicht? Trotz aller Frühlingsboten fragmentarisch, unvollendet? Kriegs- und virengeplagt? Voll Hunger und Schmerz, Einsamkeit, Krankheit und Tod?

Ja: Nicht umsonst sehnt sich die ganzen Schöpfung nach dem neuen Himmel und der neuen Erde, die uns im letzten Buch der Bibel verheißen sind, wo Gott alle Tränen von unseren Augen abwischen wird und kein Schmerz und Leid mehr sein werden. Und doch: Bei aller lyrischen Schönheit hinkt das Gedicht. Unser Gott schläft nicht. Er ist nicht der Uhrmacher, der die Welt nur am Anfang in Gang gesetzt und sie nun sich selbst und ihren Gesetzmäßigkeiten überlassen hat, wie es etwa der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz meinte. Gott ist da. Er war immer da. Hellwach. Auch im Leid, im Schmerz, im Sterben. Gerade dort will er uns begegnen. In seinem Sohn Jesus Christus. „Er“, so sagt Dietrich Bonhoeffer über diesen Jesus, „der der Anfang ist, lebt, vernichtet das Nichts und schafft die neue Schöpfung in seiner Auferstehung.“ Das feiern wir bald am Ostermorgen. Wetter hin, Wetter her, es wird ein Frühlingstag sein!

Ihr
Dr. Philipp Hildmann

Kolumne Februar 2021

Pfarrer Johannes de Fallois

"Von Kindern beten lernen"

junge betet"Lieber Gott! Wenn du bestimmt hast, dass Kinder immer den Abfalleimer auslehren müssen, dann ändere das bitte!"
Das betet Niklas. Sein Gebet ist in einem kleinen sehr unterhaltsamen Büchlein aufgeschrieben. Dirk hat ganz andere Sorgen: "Lieber Gott! Unser Rasen ist prächtig. Den solltest du Sehen! Aber er macht fürchterlich viel Arbeit. Kannst du mir helfen!"

Haben Sie beim Hören auch geschmunzelt? Ich habs beim Lesen jedenfalls getan. Ich habe gelacht. Nicht herablassend, das nicht – eher ein wenig neidisch. Ich dachte: Was, so einfach ist das? Da ist ein Mensch – da ist Gott – da sind Sorgen und Wünsche – und die werden ganz einfach zum Thema. Was mache ich es mir manchmal kompliziert! Wie lange überlege ich: Was kann ich sagen? Wie muss ich es sagen? Ist das überhaupt ein Thema für ein Gebet?

Kinder kennen dieses Problem nicht. Andrea auch nicht. Sie betet: "Lieber Gott, ich wette, dass du noch nie Diät essen musstest. Ich habs langsam satt!"

Ich lerne von den Kindern: Gott ist keine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, bei der ich die Form wahren muss. Er hört seinen Kindern gerade dann zu, wenn sie so reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ich lerne: Das Gebet kann alles enthalten, selbst herausfordern und lästern kann ich im Gebet, wie es Hiob oder die Propheten getan haben. Und was falsch machen beim Beten kann ich eh nicht.

Vielleicht haben Sie ja auch den Mut, es mal wieder zu versuchen – das Beten. Vielleicht noch eine Anregung gefällig – von Heike: "Lieber Gott, es beruhigt mich, dass du überall bist. Das wärs für heute!"

Von Pfarrer Johannes de Fallois


Kolumne Januar 2021

Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!


Unter der Mitwirkung unserer Pfarrerin Dr. Anne Stempel-de Fallois veröffentlich der Journalist Uwe Birnstein am 1.1.2021 eine Sendung zur Jahreslosung 2021:

Anne Stempel-de Fallois
Uwe Birnstein


„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lk 6,36)

Diese wird am 1.1.2021 vom BR (Bayrischen Rundfunk / Bayern2) ausgestrahlt.

Hier erfahren Sie mehr zur Sendung!


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und am Wochenende:
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Dr. Anne Stempel-de Fallois
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Pfarrerin

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82319 Starnberg
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Dritte
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Johannes de Fallois
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Sabine Seemann, Evang. Kindergarten Starnberg
Sabine Seemann
Leitung

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Kirchenmusik
Starnberg
Kantor Ralf Wagner
Ralf Wagner
Kantor und Organist

Kirchenchor, Kinderchor,
Gospelchor,
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Flötenkreis, Bläserkreis

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Tel.: 08869 9139290
Fax: 08869 9139290
E-Mail: ralf.wagner@elkb.de

Evang. Diakonieverein
Starnberg e.V.
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Dr. Anne Stempel-de Fallois
Vorsitz
Carolinenstraße 2
82319 Starnberg
Tel.: 08151 79221
Mobil: 0160 4033207
Büro: Riedeselstraße 6
Rummelsberger Stift Söcking
E-Mail: anne.stempel-defallois@elkb.de
(Das # markiert weitere Einrichtungen der Diakonie Starnberg)

# Betreutes Einzelwohnen
für psychisch kranke Menschen (BEW)
Gautinger Str. 62
82234 Wessling

Telefon: 08153 952946
Fax: 08153 952944

E-Mail: kontakt@bew-starnberg.de
Web: www.bew-starnberg.de

# Gerontopsychiatrische
Fachberatung
Hilfe für
psychisch belastete
ältere Menschen.

Tel.: 08151 78771
E-Mail: geronto@spdi-starnberg.de

# Sozialpsychiatrischer Dienst
SpDi
Rat und Hilfe für seelisch kranke Menschen und deren Angehörigen

Tel.: 08151 78771
Fax: 08151 79 807
E-Mail: info@spdi-starnberg.de
Web: www.spdi-starnberg.de

Sprechzeiten:
Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 Uhr
Mo. + Di. 14:00 - 17:00 Uhr
Do. 14:00 - 18:00 Uhr
Abendsprechstunden n. V.

# Starnberger Tafel e.V.
Web: www.starnbergertafel.de
facebook: Starnbergertafel
E-Mail: info@starnbergertafel.de

Ansprechpartnerinnen:
Erika Ardelt
Mobil: 0179 2929921
und
Tanja Unbehaun
Mobil: 0173 3524116

Lebensmittelausgabe:
Donnerstags, von 11:00 bis 15:00 Uhr

# Eine-Welt-Laden Starnberg
Verein für Partnerschaft mit der dritten Welt Starnberg e.V.
Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg

Mo. - Sa.: 10:00 Uhr - 12:30Uhr
Mo. - Fr.: 15:00 Uhr - 17:00 Uhr

Tel.: 08151 9503528
Mobil: 0176 61520679

E-Mail: info@weltladen-starnberg.de
Web: www.weltladen-starnberg.de

Ökumenisches Frauenfrühstück Söcking
Ihre Ansprechpartnerin ist
Frau Renate Reitzig
Tel.: 08151 16722

Seestern e.V.
Ökumenische Nachbarschaftshilfe
und
Ambulante Krankenpflege Starnberg

Tel.: 08151 959611

Flohbasar des Frauenkreises
Ansprechpartnerin ist:
Gisela Rose, Tel.: 08151 12319
Die Termine finden Sie im Gemeindebrief, der Tagespresse und hier auf unserer Homepage unter "Termine".

Förderkreis
Evang. Kirchengemeinde Starnberg e.V.
Kaiser-Wilhelm-Straße 18
82319 Starnberg
Tel.: 08151 6938

E-Mail: foerderkreis@evgsta.de

Spendenkonto: VR-Bank Starnberg
IBAN: DE19 7009 3200 0002 9000 09
BIC: GENODEF1STH

Pfadfindergruppen Carolinenhaus Söcking
Sippe Rotfüchse, 2. - 4. Klasse
Di., 16:00 bis 17:30 Uhr
Sippenleiterin Carina Mayr
Sippenleiter Andreas Zeiser
Tel.: 08151 89370

Sippe Wölfe, 5. - 6. Klasse
Fr., 15:15 bis 16:45 Uhr
Sippenleiter Andreas Zeiser
Tel.: 08151 89370

Sippe Wanderfalken, 7. - 8. Klasse
Fr., 16:45 bis 18:15 Uhr
Sippenleiter Christian Nagel
Mobil: 0152 33868476

Evangelischer Frauenkreis Starnberg
Ansprechpartner sind :
Ingrid Schönig
Tel.: 08151 6774

Ulrike Stockmar
Tel.: 08151 746271

Dora Wagner
Tel.: 08151 89325

Margret Geske
Tel.: 08151 13528

 

 

 

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