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Helft der Ukraine

Tageslosung vom 17.08.2022
Fürchtet den HERRN und dient ihm treu von ganzem Herzen; denn seht doch, wie große Dinge er an euch getan hat.
Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn.

Thiemes Zettel vom 03.06.2022

Dr. Christian Thieme

Jenseits der „Nützlichkeit“: Zwischen Babel und Pfingsten

Was denken wir uns dabei, wenn wir statt Sprache manchmal Fremdsprache sagen und manchmal nicht. Auf den ersten Blick scheint der Unterschied belanglos, denn Chinesisch bleibt Chinesisch, egal wie wir dazu sagen. Aber etwas muss es doch bedeuten, sonst bräuchten wir nicht zwei Wörter. Und allein über die wörtliche Bedeutung von fremd kommen wir nicht weiter. Fremd ist uns jede Sprache, die wir nicht kennen, vertraut nur die Muttersprache. Vielleicht ist jemand mit zwei oder drei Sprachen aufgewachsen, aber mehr nicht. Und was heißt schon kennen? Wenn ich, ohne etwas zu verstehen, zumindest erkenne, dass das, was ich höre, Italienisch sein muss, oder Französisch? Oder wenn ich in einem Land Brot kaufen kann? Oder mit Hilfestellung einen Geschäftsbrief verfassen kann? Solche Überlegungen liefern Anhaltspunkte, aber keine echten Antworten.

AltgriechischEtwas geht noch: Latein oder Altgriechisch sind Sprachen, aber wenige würden sie wohl als Fremdsprachen betrachten. Offenbar spielt es eine Rolle, dass es für sie keine lebenden Sprecher mehr gibt. Jedenfalls keine, für die es die Muttersprache wäre. Und wie ist das dann bei Esperanto? Niemand hat es je als Muttersprache gesprochen. Ich würde mich subjektiv auch schwer tun, zu einem nicht kulturell gewachsenen, synthetischen Konstrukt wie diesem überhaupt Sprache zu sagen, obwohl mit Esperanto kommuniziert werden kann, wie übrigens auch mit einer Programmiersprache. Von Doktor Dolittle und der „Sprache“ von Tieren mal ganz abgesehen.

Ist Englisch eine Sprache oder eine Fremdsprache? Und wie ist es bei Portugiesisch? Und wie sehen wir das bei Gälisch, der keltischen Sprache in Schottland und Irland? Was genau bezweckt diese Unterscheidung, wofür ist sie gut? Als erstes fällt auf, dass offenbar in jeder denkbaren Antwort eine gute Portion Subjektivität mitschwingt. Was mir Muttersprache, nämlich Deutsch, ist für andere weit weg, außerhalb ihres Lebens sozusagen. Noch weiter weg als fremd. Vielleicht exotisch? Wobei das auch schon wieder schwierig ist. Das Prädikat exotisch verbindet sich nämlich mit unserer eurozentrischen Weltsicht. Wir hätten keinen Zweifel, dass Bilma-Kanuri eine exotische Sprache sei. Klammer auf: Ich habe sie mir im Internet gesucht, als Beispiel für das, was ich erklären will. Bilma-Kanuri wird in Niger von etwa 20.000 Menschen gesprochen, und für diese ist es die Muttersprache und Deutsch exotisch – Klammer zu.

Damit sind wir einen Schritt weiter. Die Klassifikation als Fremdsprache hat etwas mit Nützlichkeit zu tun. Bilma-Kanuri würden wir allein deshalb nicht als Fremdsprache „anerkennen“, weil ihre Kenntnis für 99,999 Prozent (bei uns) keinen praktischen Nutzen hat. Und auch für Deutschland keinen politischen Nutzen. Denn den gäbe es als denkbares Kriterium auch noch. In der EU gibt es 24 Amtssprachen, bei insgesamt etwa 200 gesprochenen Sprachen – wobei die Grenzziehung zwischen Sprache und Dialekt ein eigenes Kapitel wäre. Amtssprache ist also eine zusätzliche Abstufung in einem fiktiven Katalog von Nützlichkeiten. Für Minderheiten wie beispielsweise die Sorben ist es von großer Bedeutung, welche politische Relevanz ihrer Sprache – und damit ihrer Kultur und Lebensform!!! – zugebilligt wird.

Eine kurze Geschichte

Die folgende Geschichte kommt mir nur schwer über die Lippen. Sie handelt nämlich vom Russischen, und in diesen Monaten, vielleicht noch auf lange, gehört der Gedanke an das politische Russland und seine Untaten zum Widerwärtigsten, was einem gerade in den Sinn kommen kann. Jetzt aber erzähle ich vom Jahr 1966 oder 1967, als ich noch ein eigenwilliger und manchmal rebellischer Gymnasiast gewesen bin. Auch damals war das mit Russland besonders, wobei mir und wahrscheinlich den meisten westdeutschen Nachkriegs-Menschen der Unterschied zwischen Russen und anderen freiwilligen oder unfreiwilligen Bewohnern der UdSSR kaum bewusst war. In dieser Zeit hatte es sich der Christian, der ich damals war, in den Kopf gesetzt, als Wahlfach Russisch zu lernen. Dafür musste er nachmittags mit dem Radl ein ganzes Ende durch München radeln, zu einer anderen Schule, wo das möglich war, und das tat er dann auch mit Freuden.

Warum sage ich „der damalige Christian“: Menschen entwickeln sich (Gott sei Dank!), und der heutige Autor sieht die Dinge differenzierter als der damalige Christian. Trotzdem bin ich in diesem Punkt sehr einverstanden mit jenem damaligen Christian, so dass ich eigentlich auch wieder „ich“ zu ihm sagen kann. Warum also wollte ich neben Latein und Altgriechisch (und gezwungenermaßen Englisch) nun nicht wenigstens etwas Französisch lernen? Es lag nicht am Französischen und nicht an einem etwaigen Desinteresse an unserem wichtigsten Nachbarn. Klar wäre mir heute oft wohler, wenn ich so gut Französisch könnte wie Latein. Aber das ist keine Reue! Es ist eher wie bei lieber reich und gesund als arm und krank: Man kann manchmal nicht alles haben.

Was also hat es mir gebracht, Russisch gelernt (und großenteils wieder vergessen) zu haben: Das wurde ich damals natürlich auch schon gefragt, und die damalige Antwort begann immer mit Ja, mei, … Heute geht es etwas differenzierter. Ausdruck einer linken, prosowjetischen Gesinnung war es keineswegs, das vorangestellt. Im Gegenteil. Meine Abneigung gegen das, was „dort drüben“ vor sich ging, hat mich auf Distanz zu vielen gehalten, deren sonstige Gedanken ich eigentlich unterstützen konnte. Und manche Prominente, auch sehr Prominente, die heute ihre politischen Fehleinschätzungen der jüngsten Jahrzehnte erklären, mögen weiter zurückgehen und sich auch an die Fehl-Färbung ihrer damaligen Brille erinnern …

Zurück zur Sprache. Kein politisches Motiv, kein ökonomisches. Etwa dereinst studieren oder arbeiten in der Sowjetunion? Undenkbar war das! Inzwischen habe ich mangels Übung sowieso fast alles vergessen. Trotzdem kann ich den Nutzen heute noch erklären. Das Russische hat neben den alten Sprachen, neben Englisch und später Italienisch meinen Blick dafür geschärft, wie unterschiedlich Sprachen „ticken“ können, und was das für mich und die Sicht auf meine eigene Sprache bedeuten könnte.

Russisch war damals das Maximum dessen, was ich meinem Umfeld gerade noch erklären konnte, und unter diesem Druck stehend vielleicht auch mir selber. Ohne solchen Druck hätte es vielleicht auch eine „exotische“ Sprache wie eben Bilma-Kanuri werden können, wenn es denn angeboten worden wäre. Davon hätte ich in meinem Sinn wahrscheinlich noch mehr profitiert als von Russisch.

Im Kopf flexibel werden!

Ungefähr im selben Alter wollte ich die ersten älteren Bücher lesen, solche in der „alten“ Schrift. Das war ja sooo schwer! Heute registriere ich es nicht einmal mehr, welche Schrift ich gerade vor mir habe, aber damals war das eine echte Hürde. Die Vertrautheit mit der griechischen Schrift ist inzwischen ähnlich, limitiert allerdings dadurch, dass ich nicht dieselbe Vertrautheit mit den Wörtern und ihren Bedeutungen besitze. Aufschriften in kyrillischer Schrift muss ich mit Konzentration entschlüsseln, wobei ich z.B. in der Regel nicht einmal sicher erkennen kann, ob ich Russisch oder Bulgarisch vor mir habe. Aber je mehr Schriften dazukommen, desto niedriger werden die Hürden, die der Kopf zwischen den Denk-Kategorien eigen und fremd aufrichtet – und allein das ist schon der erste Nutzen! Wobei übrigens nicht einmal die intuitive Gleichung stimmt, dass ein Laut einem Zeichen entsprechen müsste. Allein das deutsche sch widerlegt es! Dafür ist im Russischen dem Laut schtsch und tsch jeweils ein einziges Zeichen zugeordnet, ein anderes dagegen bedeutet „gar nichts“, weil es nur die Aussprache steuert, und im Hebräischen beispielsweise werden keine Vokale geschrieben. Oder die Vorstellung dass es für jeden Laut nur eine Darstellung gäbe – Fehlanzeige. Siehe das s in der deutschen Kurrentschrift oder auch im Griechischen… Und von der Phonetik ist dabei noch gar nicht gesprochen – alles erst die Spitze vom Eisberg… Dabei kommt es mir jetzt nicht auf einzelne Beobachtungen an, sondern auf den Vogelflug. Was ist in anderen Sprachen bei einer anderen Sicht auf die Welt wichtig, was in meiner eigenen Sprache keine Rolle spielt ist, und umgekehrt? Und was lerne ich daraus?

Bereits innerhalb meines begrenzten Sprachen-Horizonts finde ich zu praktisch allen gängigen grammatikalischen Kategorien „abweichende“ Varianten. Abweichend sage ich dazu, solange ich das Eigene zur Norm erkläre. Diese zu relativieren, genau darauf kommt es an, weil das meine Weltsicht erweitert.

Allein schon die Frage, was zu einem Satz obligat dazugehört. Dass das Pronomen ich oder du fehlen kann, kennt man etwa aus dem Italienischen. Obwohl es, falls es besonders betont werden soll, doch wieder vorhanden ist. Im Deutschen gibt es das fehlende Pronomen auch, aber dann ist es Umgangssprache. Anderes Beispiel: Einem alten Römer war es egal, ob ein er oder eine sie etwas gemacht hat – Indiz für die männlich dominierte Weltsicht? Aber es ist nicht so einfach. Die italienische Geschichte mit dem simplen Titel Sola in casa transportiert eine ins Deutsche unübersetzbare Information. Der italienische Autor hatte gar keine andere Wahl, als dem Adjektiv sola ein Geschlecht zuzuordnen, hier also weiblich, und zwar unabhängig davon, ob ihm das an dieser Stelle wichtig war – in dieser Geschichte war es das tatsächlich. Auf Russisch wiederum brauchen manche Sätze kein Prädikat, ohne dass dies etwa schlechter Stil wäre (Wo Bahnhof?). Wahrscheinlich gibt es unter den tausenden Sprachen auch solche, denen das Geschlecht (natürlich oder grammatisch) eines Objekts unwichtig ist, oder bei denen vielleicht zwischen belebt und unbelebt unterschieden würde? Von einer solchen Sprache zum Beispiel würde ich sehr gerne ein anderes Denken lernen. Das Englische mit den Regeln zu Neutrum ist da ja partiell schon dran. Wenn nicht der geliebte Oldtimer plötzlich zur she würde…

Was haben wir noch: Der Gebrauch der Zeiten – alles andere als einheitlich! Einzahl und Mehrzahl – natürlich gibt es anderswo mehr als das! Aktiv oder Passiv – klar, dass es etwas dazwischen geben kann! Vier Fälle? – muss nicht so sein! In der indogermanischen Ursprache waren es acht oder neun, aus denen sich die einzelnen Abkömmlinge unterschiedlich bedient haben. In nicht-indogermanischen Sprachen gibt es sogar noch viel mehr. Wie lerne ich Finnisch mit 15 Fällen oder Ungarisch mit anscheinend über 30 („je nach Zählung“ fand ich dazu als Erklärung). Wie muss ich zuvor mein eigenes Weltbild erweitern, um ein solches System überhaupt in die Birne zu kriegen. Finnisch ist schwer, würde man dazu wohl sagen – ist das wirklich der Punkt? Und die Formen der Verkleinerung: Warum nicht auch solche der Vergrößerung – gibt es natürlich.

Dazu kommen, wenn man weiter in Sprachen eintaucht, zum Beispiel die Bilder und subtilen Wortbedeutungen. Als der vorige US-Präsident in Nordkorea mit einem unannehmbaren Vorschlag konfrontiert wurde, wurde seine Ablehnung übersetzt, er sei darauf nicht vorbereitet. Das konnte man bei ihm zwar vielleicht sogar unterstellen, aber gemeint hat er wohl not prepared im Sinne von nicht bereit. Über den Zusammenhang zwischen bereit in diesem speziellen Sinn und vorbereitet lässt sich gut nachdenken! Bei der Wanderung zwischen Sprachen ist so etwas Alltag, und, wie ich finde, immer bereichernd. Und die idiomatischen, überhaupt nicht wörtlich übersetzbaren Redeweisen sowieso. Sie gehören irgendwie immer zu den Zuckerstückchen beim Studium anderer Sprachen – als ständige Stimuli zum Nachdenken über die eigene!

Nach Babel

Nach Babel ist der Titel eines Buchs von George Steiner. Diesen Text zu schreiben, ohne irgendwo seinen Namen zu nennen, wäre sowieso nicht möglich. Erst von ihm habe ich gelernt, bestimmte Dinge zu sehen oder Dinge, die ich kannte, anders zu sehen. Der gymnasiale Unterricht in den alten Sprachen, besonders im Griechischen, war daran krachend gescheitert. Steiner stellt in seinen Texten den Reichtum heraus, der uns über die Vielfalt der Sprachen geschenkt ist, auch wenn kein Mensch diesen Schatz je auch nur annähernd allein heben könnte. Oben habe ich skizziert, in welche Richtung der Gewinn gehen kann, selbst wenn jemand nur mit dem Fernrohr aus großer Distanz darauf blickt, so wie ich.

Sprache oder Fremdsprache? – Bildung oder Ausbildung!

Für mich erklärt sich der Unterschied der beiden Bedeutungen aus der Erwartung, mit der ich einer Sprache begegne. Will ich sie mir aus praktischen Gründen aneignen, so, wie Milliarden Menschen notgedrungen ein globalisiertes, heruntergekommenes Nutztier-Englisch, dann habe ich die Fremdsprache. Zu ihr gehört als Pendant die Ausbildung, die sich von Bildung in eben demselben Aspekt unterscheidet wie die Fremdsprache von der Sprache. Da steckt keine abschließende Bewertung drin. Ich selbst habe mich von Jugend an intuitiv gegen die nutzenbetonte Fremdsprache und für die zunächst zweckfreie Sprache entschieden, und George Steiner hat mir Jahrzehnte später geholfen, meine Entscheidung zu erklären. Trotzdem könnte ich etwas mehr Fremdsprache schon gebrauchen, insbesondere das Französische.

Im Alten Testament war die „Sprachverwirrung“ der göttliche Dämpfer auf die menschliche Hybris. Vielleicht müssen wir uns denken, es sei die vorgezogene Strafe für den über jede globale und ökologische Vernunft hinaus expandierten ökonomischen Globalisierungswahn gewesen? Und bestünde die profane Sicht auf das so schwer zu erklärende Pfingstwunder dementsprechend darin, dass alle, die in der Welt gehört werden wollen, jenes von allen kulturellen losgelöste, banal-globalisierte Welt-Englisch sprechen und schreiben müssen? Das ganze als Strafe dafür, dass die Menschen an einem wirklichen gegenseitigen Verstehen offenbar kein Interesse haben – in welchen Sprachen auch immer – solange die Geschäfte laufen?

Bildung oder Ausbildung, Sprache oder Fremdsprache und als drittes Mensch oder Funktionsträger? Mit dieser Zuspitzung kann ich nur Widerspruch ernten. Ich selber würde ihr wohl auch widersprechen, wenn ich sie nicht soeben selbst ins Spiel gebracht hätte und somit nicht wüsste, was ich mit der Zuspitzung im Sinn hatte: Bildung ist als Underdog im Reich der Zweckdiener doch überhaupt gar nicht in der Position, irgendwie auch nur im Entferntesten auf Angriff zu schalten. Es würde ihr doch schon genügen, wenn sich das Klima dahingehend wandeln könnte, dass nicht mehr automatisch, reflexhaft und regelmäßig bei allem und jedem sofort die Killer-Frage käme: Wozu kann man das denn brauchen?! Und wenn nie mehr das unsägliche Wort Entschlackung fiele, wo es doch in Wirklichkeit darum geht, Bildungsinhalte zu liquidieren, die man in der Zweckdiener-Welt nicht „brauchen kann“. In ihrer überzogenen Orientierung am vordergründig Nützlichen geriert sich Bildungspolitik, wie mir scheint, manchmal eher als Risikofaktor für Bildungsangebote, statt sie zu fördern.

Sprachen sind die Spitze vom Eisberg. Wenn in Zukunft wieder der Konsens entstünde, dass die touristische und ökonomische Brauchbarkeit einer Sprache zwar ein sinnvolles, aber nicht das einzige Auswahlkriterium ist, und dass eine kluge Mischung verschiedener Kriterien, bei der sich niemand mehr dafür rechtfertigen muss, seinem Kind gegen alle Strömungen zum Beispiel das Altgriechisch nahezubringen, die beste Lösung für alle wäre, dann wäre es mir schnurzegal, ob die Dinger Sprachen oder Fremdsprachen heißen. Freilich gehörte dazu auch der politische Wille, ein Angebot zu erhalten oder aufzubauen, welches ein solches Bedürfnis ermutigt oder bei manchen eventuell erst weckt. Als Gesellschaft bekämen wir so wahrscheinlich das bestmögliche „Mix“, und jede*r Einzelne bekäme leichter die Chance, der zu werden, der er/sie ist – um augenzwinkernd den antiken Dichter Pindar zu bemühen…

Post Scriptum: Mein Freund seit Schülertagen UK hat mich in einer sehr hilfreichen Anmerkung auf meine Tendenz aufmerksam gemacht, gerechtfertigte Gedanken zu weit zu strapazieren. Sein mahnendes Wort zu meiner Sicht auf Sprachen (geschrieben aus dem Wanderurlaub in den griechischen Bergen!) gebe ich hier im Wortlaut wieder – er hat ja total Recht und niemals wollte ich diesen Aspekt ausgeschlossen haben:

Ich teile ganz deinen Blick auf Sprachen und Fremdsprachen, die unser Denken relativieren und die Sicht auf die Welt erweitern können und sollen. Im Bildungsbereich kritisierst du logischerweise die Eingrenzung auf anwendungsbezogene Sprachen und auf funktionale Lerninhalte. Ich würde noch jene Sicht von Bildung ergänzen, die neben systematischem und kritischem Denken auch die Kommunikation als bedeutend ansieht. Wenn der Gebrauch einer Fremdsprache zu größerem Einblick in das Denken, Fühlen und Handeln von Menschen anderer Sprache führt, wie wir es in der Begegnung mit Griechen ein weiteres Mal jetzt erleben, bereichert es, "bildet" es, differenziert es Vorstellungen, lässt es mich gegebenenfalls meine Vorurteile hinterfragen. Das soll nicht heißen, dass Latein und Altgriechisch nicht weiterhin wichtig sind, nur möchte ich sie nicht den modernen Fremdsprachen gegenüber stellen.

 

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